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Filmkritik Nr. 1 - Fahrenheit 451

So meine erste Filmkritik

Es geht um den Film "Fahrenheit 451", den ich eigentlich nur gesehen habe, da ich diesen Film für WuN analysieren musste.

Titel: Fahrenheit 451

Genre: Dystopie

Erscheinungsjahr: 1966

Länge: 109 Min.

Produktionsland: UK

Altersfreigabe: FSK 12

Regie: François Truffaut

Schauspieler: Oskar Werner, Julie Christie

Inhalt

Der Film „Fahrenheit 451“ - basierend auf den gleichnamigen Roman von Ray Bradbury - aus dem Jahre 1966 handelt von einer Gesellschaft, in der das Lesen gesetzlich verboten ist und die vom Staat durch inhaltslose Unterhaltung kontrolliert wird. Die Hauptperson des Filmes ist der Feuerwehrmann Guy Montag (Oskar Werner), der jedoch keine Brände löscht, sondern Bücher verbrennt. Er ist mit Linda Montag (Julie Christie) verheiratet, die eine typische Vertreterin der Gesellschaft darstellt, denn ihre einzige Freizeitbeschäftigung ist das Fernsehen.

Als Montag kurz vor seiner Beförderung steht, trifft er auf die lebensfreudige und mitfühlende Clarisse (ebenfalls Julie Christie), die nicht verlernt hat, Fragen zu stellen und so zum ersten Mal Zweifel in Montag weckt. Im Verlauf der Handlung beginnt Montag Bücher zu lesen und erlebt immer wieder Situationen, die seinen Zweifel in Widerstand gegen das System verwandeln. Als seine Frau mitbekommt, dass Montag liest, versucht sie ihn zurück ins System zudrängen, was ihr aber nicht gelingt, sodass sie ihn schließlich anzeigt, wodurch Montag zur Flucht gezwungen wird.

Kritik

"Was passiert mit einer Gesellschaft, die aufhört zu lesen?", ist die Leitfrage des Films und seine Antwort ist: "Sie verdummt, verliert ihre Kultur und ist nicht mehr in der Lage Empathie zu empfinden".

Dieser Film ist auf jeden Fall keiner, den man sich bei einem "Mädels-Filmabend" ansehen kann, da er eine komplexe Aussage enthält, über die man noch nach Ende des Films nachdenken muss. Der Film zeigt die Notwendigkeit des eigenständigen Denkens, der Freiheit des Individuums und die Hinterfragung der Massenmedien. Außerdem stellt dieser Film eine Hommage an die Literatur da und ehrt so alle Schriftsteller(innen), weil sie Wissen und Kultur festhalten und an andere weitergeben.

Die Handlung des Films ist nicht unbedingt der Grund, warum man den Film sehen muss. Zwar ist es spannend zu sehen, wie sich die Hauptfigur von einem systemkonformen Feuerwehrmann in einen Rebellen wandelt, jedoch verliert der Film in meinen Augen nach einiger Zeit sein Konzept und es fehlt ihm über längere Zeitabschnitte an Spannung. Einige Dialoge wirken zudem platt und inhaltlos (ist wahrscheinlich auch beabsichtigt), was mich nach einiger Zeit ziemlich genervt hat. Die Kulissen und Kostüme waren schlecht und das ist noch nett ausgedrückt. Natürlich ist der Film schon fast 50 Jahre alt, aber aus heutiger Sicht wirkt vor allem das Feuerwehrauto und die Bücherverbrennung einfach nur lächerlich.

Zum Schluss kann ich sagen, dass mir der Film von der Aussage her sehr gut gefallen hat, jedoch ist die Machart und die Handlung nicht gerade fesselnd. Wenn jemand auf der Suche nach einem Unterhaltungsfilm ist, kann ich ihm diesen Film definitiv nicht empfehlen, ist man aber auf der Suche nach einer Dystopie mit viel Aussage, ist dieser Film durchaus empfehlenswert. 


So das ist also meine erste Filmkritik. Ich bin nicht 100%tig zufrieden, aber ich denke mit der Zeit werde ich besser ;D

15.6.14 10:08
 
Letzte Einträge: Salvete oder Hallo Welt :)


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